Schiedrichter im Einsatz für den VfL Ecknach 1968 e.V.

Mit Ludwig Schäffer, Rudi Hoffmann, Franz Schmidt, Sebastian Schneider und Gregor Lochner kann der VfL Ecknach derzeit auf fünf aktive Schiedsrichter zurückgreifen. Ludwig Schäffer und Rudi Hoffmann stehen zusätzlich auch noch als Funktionäre in Diensten des Bayerischen Fußballverbandes.

Rudi Hoffmann

Mit der Prüfung im März 1987 begann die Karriere von Rudi Hoffmann beim Bayerischen Fußballverband. In den ersten zehn Jahren zunächst „nur“ als Schiedsrichter und ab 1997 zusätzlich als Juniorenspielleiter auch als Funktionär.

Hoffmann SchiriSein erstes Spiel als Schiedsrichter leitete der gebürtige Aichacher am 11.04.1987 mit der C-Jugend-Partie BC Aichach 2 gegen die SG Klingen/Mauerbach. Von Anfang an präsentierte sich der langjährige VfL-Spieler als souveräner Leiter auf den Spielfeldern und seine Schiedsrichterlaufbahn ging steil bergauf.

Bereits 1988 stieg er in die A-Klasse (heutige Kreisliga) auf. Nur zwei Jahre später beschritt er den Weg in die Bezirksliga und ab der Saison 1994/95 sorgte er auch in der Bezirksoberliga für Ordnung auf dem Spielfeld.

 Auf ca. 1400 Einsätze blickt Rudi Hoffmann in seiner 25-jährigen Schiedsrichterkarriere zurück, davon auch auf ca. 300 Einsätze als Linienrichter in der Landes- und Bayernliga. Als Linienrichter sind die Partien TSV Aindling gegen den FC Bayern München (1992) und das Spiel des BC Aichach gegen die Münchner Bayern (2001) hervorzuheben. Zu den Highlights als Schiedsrichter gehörte das Spiel des FC Tandern gegen die Olympiaauswahl Irans (mit Trainer Egon Cordes) im Jahr 1999 und das Freundschaftsspiel zwischen dem TSV Aindling und dem FC Ingolstadt am 23. Juni 2006.

Im Jahr 1997 trat Rudi Hoffmann die Nachfolge von Richard Lenker als Juniorenspielleiter E- und F-Junioren im Jugendkreis Ost an und beschritt damit die Funktionärsebene des Bayerischen Fußballverbandes. Ab 2002 war er Spielleiter der A- bis D-Junioren Gruppe und Kreisklasse und seit März 2007 ist er nun Kreisjugendleiter im Jugendkreis Augsburg.

Zu den Aufgaben als Kreisjugendleiter gehören unter anderem die Planung und Organisation des kompletten Spielbetriebs im Jugendkreis Augsburg, zu dem die Stadt Augsburg, der Landkreis Augsburg, der Landkreis Aichach-Friedberg, der Landkreis Neuburg-Schrobenhausen und Rain/Lech gehören. Er ist Vorsitzender im Kreis mit 9 Juniorenspielleitern.

Ferner gehört zu seinem Amt auch die Organisation von Veranstaltungen im Bezirk, Verband und dem DFB.

Rudi Hoffmann ist im Jugendkreis Augsburg als Kreisjugendleiter für alle Belange der Jugend Ansprechpartner und Mittler zwischen den Vereinen und dem Bayerischen Fußballverband.

Seit 01. Februar 2013 übernahm er das Amt des Kreisvorsitzenden im Kreis Augsburg und ist gleichzeitig auch Spielausschuss - Vorsitzender. Er ist für die Planung, Organisation und Überwachung des laufenden Spielbetriebs für ca. 250 Mannschaften von der Kreisliga bis zu den B-Klassen verantwortlich. Hauptsächlich übernimmt er aber „administrative“ Aufgaben die zur Präsentation des Kreises gehören. Dazu gehört zum Beispiel auch die Repräsentation des Verbandes auf Vereinsfeiern und Jubiläen.

Sein Ziel ist es, mit allen Bereichen des Kreises wie Jugend-, Frauen- und Mädchenfußball, Schiedsrichter, Sportgericht und Ehrenamt sehr eng zusammenzuarbeiten und für alle Belange im Kreis Augsburg, Ansprechpartner und Vermittler zwischen den Vereinen und des Fußballverbandes zu sein.

Es ist für ihn selbstverständlich, sich auch für alle ehrenamtlichen Mitarbeiter des Verbandes einzusetzen.

 

 

Ludwig Schäffer 

Ludwig Schäffer spielte viele Jahre in der ersten Mannschaft des VfL Ecknach und brachte als Vorstopper so manchen Mittelstürmer zur Verzweiflung.

Ludwig SchaefferIm März 1986 wechselte er zur Gilde der Schiedsrichter und war erstmals im A-Jugendspiel DJK Gebenhofen gegen die DJK Waidhofen im Einsatz.

In der Spielsaison 1986/87 war er in den damaligen B- und C-Klassen (heute Kreisklasse und A-Klasse) als Schiedsrichter unterwegs und nur ein Jahr später stieg er in der A-Klasse (heute Kreisliga) auf.

Er wahr mehr als 20 Jahren als Schiedsrichter für den VfL Ecknach aktiv und brachte es in dieser Zeit auf ca. 2.250 Einsätze. Hierzu gehören auch die Spiele, in denen er als Schiedsrichterassistent an der Linie seinen Dienst tat. Bis hinauf zur Bayernliga war er regelmäßig als Linienrichter im Einsatz und hat so ganz Bayern kennen gelernt.

Für Ludwig Schäffer waren dies die schönsten Einsätze und Höhepunkte waren die Spiele TSV Aindling – Bayern München, sowie das Oberpfalz-Derby in der Bayernliga FC Amberg – Jahn Regensburg, das vor 6000 Zuschauern mit 1:1 Unentschieden endete.

Zu der schwierigsten Aufgabe als Schiedsrichter zählt er das A-Klassenspitzenspiel (heute Kreisliga) DJK Lechhausen gegen Enikon Augsburg vor 2000 Zuschauern. Beide Mannschaften standen mit 16:0 Punkten an der Tabellenspitze und Lechhausen siegte schließlich mit 2:0 Toren.

Die Schiedsrichtertätigkeit war „Wiggerl“ Schäffer aber nicht genug und so war er für den Bezirk auch zehn Jahre als Schiedsrichterbeobachter unterwegs.

Ludwig Schäffer arbeitete 18 Jahre für den Bayerischen Fußballverband als Schiedsrichtereinteiler und war 11 Jahre stellvertretender Schiedsrichterobmann.

Er teilt für den Bereich Ostschwaben sämtliche Schiedsrichter und Schiedsrichterassistenten ein und in den 18 Jahren wurden von ihm ca. 50.000 Spiele im Junioren- und Erwachsenenbereich mit Schiedsrichtern besetzt.

Seid über 10 Jahren verwaltet Ludwig Schäffer den Schiedsrichter Pool der Kreisliga Ost.

Ludwig Schäffer ist ein gutes Beispiel, wie der Weg vom aktiven Spieler hin zum begeisterten Schiedsrichter und schließlich in die Funktionärsebene des Bayerischen Fußballverbandes führen kann.


 Franz Schmidt

Franz Schmidt war über viele Jahre der Stammkeeper der ersten Mannschaft des VfL Ecknach und hatte entscheidenden Anteil an so mancher Meisterschaft des VfL.

Franz Schmidt transpMit dem Besuch eines Schiedsrichterkurses im September Jahr 2004 stieg er ins Schiedsrichtergeschäft ein. Sein erstes Spiel führte ihn noch im Herbst 2004 zu den A-Junioren des BC Aresing und seither leitet Franz Schmidt rund 50 Spiele pro Jahr als Schiedsrichter.

Als Schiedsrichter ist er bei den Begegnungen bis zur Kreisklasse im Einsatz und als Schiedsrichterassistent ist er bis zur Bezirksoberliga an der Linie anzutreffen. Bereits im Februar 2006 stand er in der Begegnung BC Adelzhausen gegen den FC Stätzling unter der Leitung von Schiedsrichter Patrick Scherer erstmals an der Linie. Bei diesen Spielen steht das Schiedsrichtergespann regelmäßig unter Beobachtung und bei rund acht Spielen pro Jahr gibt es unmittelbar nach dem Spiel die Bewertung in der Kabine.

Das Einsatzgebiet von Franz Schmidt beschränkt sich aber nicht nur auf den grünen Rasen, sondern auch das Hallenparkett gehört zu seinem Metier, so dass er während der Winterpause bei zahlreichen Hallenturnieren im Schiedsrichtereinsatz ist.

Franz Schmidt ist ein weiteres Beispiel, wie sich ein langjähriger aktiver Spieler schließlich für das Schiedsrichterwesen begeistern und seine langjährige Erfahrung einbringen kann.


Gregor Lochner

Als damaliger Schülertrainer absolvierte Gregor Lochner 1996 die Schiedsrichterprüfung.
Gregor Lochner durchlief alle Jugendmannschaften des VfL Ecknach und spielte noch eine Saison im Seniorenbereich.
Gregor LochnerIm November 1996 war er erstmals im B-Jugendspiel zwischen TSV Schiltberg und dem TSV Kühbach im Einsatz. Schnell erkannte er, dass er als Schiedsrichter Spiele in Klassen leiten konnte, in die er es als Spieler nicht schaffen würde. Bereits nach einer Saison leitete er Spiele in der Kreisliga und wiederum ein Jahr später, konnte er am ersten Spieltag der Saison1999/2000 beim Bezirksliga Derby zwischen dem TSV Dinkelscherben und dem SC Altenmünster sein Bezirksliga Debüt feiern. 

Nur zwei Jahre später beschritt er den Weg in die damalige Bezirksoberliga, wo bereits zur Winterpause den Aufstieg als „Schnellaufsteiger“ in die Landesliga schaffte. Dort leitete er Spiele bis 2004. Aus privaten gründen trat Gregor Lochner im Jahr 2005 aus den Leistungsklassen des Bezirk Schwabens zurück. Momentan ist er bei Spielen bis zur Kreisklasse und im Juniorenbereich aktiv.
Zu den Höhepunkten seiner Schiedsrichtertätigkeit zählen neben mehreren Entscheidungsspielen, den Spielen in der Landesliga und den Linienrichter Einsätzen in der  Bayernliga Spiele mit Beteiligung der ersten Mannschaft des FC Augsburg in Aindling und beim FC Pipinsried.


Sebastian Schneider

 Sebastian Schneider